Herzlich Willkommen

 

Die Rätische Vereinigung für Familienforschung RVFF wurde am 24.April 1999 gegründet. Sie vereinigt heute rund 100 an der Vergangenheit der eigenen Familie, an Genealogie, Geschichte und Kultur interessierte Personen im Kanton Graubünden, dem grenznahen Rheintal, dem Fürstentum Liechtenstein, im Kanton Tessin und einige abgewanderte Heimwehbündner.

Die RVFF bietet ihren Mitgliedern ein interessantes, abwechslungsreiches Programm mit acht bis zehn Veranstaltungen pro Jahr. Dem Vortrag über einen vergessenen Bündner Porträtmaler oder über die Ausbreitung einer Prättigauer Familie über den halben Erdball folgt vielleicht die Führung durch ein denkmalwürdiges Dorf des Albulatals oder der Ausflug ins vordere Safiental. Die Geschichte des Schlosses Marschlins und der vom Fachmann begleitete Gang durch die Churer Pulvermühle bereichern das Programm ebenso wie die Besichtigung des Frauenkulturarchivs Graubünden oder der Stiftung Capauliana.

Ein zweimal pro Jahr erscheinendes Mitteilungsblatt orientiert die Mitglieder der RVFF über das Veranstaltungsprogramm. Die Zusammenstellung Nützliche Hinweise enthält die Liste der von Mitgliedern bearbeiteten Geschlechter, Adressen der wichtigsten Institutionen und Adressen der Archive.

Ist Ihr Interesse geweckt? Hier finden Sie die Beitrittserklärung

Das aktuelle Mitteilungsblatt 74 Januar 2025

Terminkalender nächste Veranstaltungen

Alle Anlässe unserer Vereinigung sind öffentlich. Nehmen Sie Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten an unsere Veranstaltungen mit, Gäste sind immer willkommen.

Samstag 28.03.2026

26. Hauptversammlung + Rätus Fischer: Die Familie Fischer von St. Antönien
14:00 - 16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    VaBene
  • Text

    Wir starten mit der Hauptversammlung anschliessend Vortrag von Rätus Fischer.

     

    Wie viele andere zu jener Zeit hat sich Johann Peter Fischer 1811 in St. Antönien-Rüti eingekauft. Die Herkunft der Fischer aus Norddeutschland, und vieles mehr aus der Geschichte der Familie, ist dokumentiert in der Familienchronik. Mein Vater Rudolf Fischer hat sie mit dem Genealogen Ernst Alther verfasst und im Druck herausgegeben. Damit es nicht nur um Namen, Jahrzahlen und Quellen geht, möchte ich etwas weiter ausholen und anekdotenweise berichten, was ich selber über die letzten vier Generationen weiss. Wie hinter jedem Glied des Stammbaums eine Lebensgeschichte steht, geformt durch den Zeitgeist, durch Weltereignisse und persönliche Lebensumstände.

    Rätus Fischer wuchs zuerst im Zürcher Oberland auf und lebte ab dem fünften Lebensjahr in Flawil. Nach der Elektronikerlehre und dem Agronomiestudium an der ETH mit dem Doktorat in Bio-Landbau lebte er fast dreissig Jahre in den USA. 2008 der Umzug mit seiner amerikanischen Frau zurück in die Schweiz nach Flawil SG. Seine Heimat Graubünden hat ihn jedoch nie losgelassen, die Verbundenheit mit seiner Herkunft blieb bis heute.

    Rätus Fischer

Freitag 24.04.2026

Besichtigung des Stadtarchiv Chur
14:00 - 16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Hofgraben 3 Chur
  • Text

    Nach über 550 Jahren hat letztes Jahr das Stadtarchiv das Rathaus verlassen und ist in den Neubau am Hofgarten 3 umgezogen. Nebst dem Staatsarchiv und dem Bischofsarchiv ist das Stadtarchiv in der Region eines der bedeutendsten historischen Archive. Bereits seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es Projekte, das Archiv aus dem Rathaus zu zügeln. Im Jahr 2025 wurde es nun Tatsache.  Im Archiv werden nicht nur Dokumente der Stadt gesammelt, sondern es umfasst auch Unterlagen aus der ganzen Region. Darunter Gemeinde-, Kreis- und Privatarchive von Familien, Unternehmen und Vereinen.  Das älteste Dokument stammt aus dem Jahre 952.

    Wir werden uns um 14 Uhr direkt im Archiv treffen, dort erhalten wir eine Führung von der Stadtarchivarin Katarzyna Mathis.

    Urs Schocher

Samstag 23.05.2026

Gieri Battaglia: Johannes Barandun
14:00 - 16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    VaBene
  • Text

    Gieri Battaglia: Warum der 13-jährige Johannes sein Dorf Feldis verlassen musste und ohne Begleitung nach Paris unterwegs war

     

    Der pensionierte Primarlehrer Gieri Battaglia erzählt (anhand von vielen Bildern) wie es im 18. und 19. Jahrhundert auch in unserer Gegend viele arme Leute gab. Tausende Bündner mussten auswandern, um ihr Glück in der Fremde zu suchen. Die einen blieben für immer. Andere hatten Heimweh und kehrten in ihre Heimat zurück. Im Jahre 1800 war auch der 13-jährige Knabe Johannes Barandun aus Feldis gezwungen, seine Heimat zu verlassen. Ganz allein und ohne Begleitung legte er den langen und mühsamen Weg zu Fuss bis nach Paris zurück.

    Was er dort machte und ob er arm blieb oder doch Glück hatte, erfahren alle Interessierten am 23. Mai.

     

    Gieri Battaglia

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